Häufig gestellte Fragen

Welche Harfen-Modelle gibt es?
Wir haben drei verschiedene Modelle zur Auswahl:

Die 21-saitige Harfe ist unsere »normale« Harfe für praktisch alle Einsatzbereiche. Ihr Ton-Umfang (von a-f‘‘) entspricht etwa dem einer Sopran- / Altstimme. Wir empfehlen sie für Kinder und als »Einsteiger«-Instrument. Die Oberfläche ist geölt und in den Farbtönen natur, honig, kirsch oder grün erhältlich.

Die 25-saitige Sopran/Alt-Harfe bietet mit ihrem Tonumfang über 2 volle Oktaven (g-g‘‘) eine breit gefächerte Einsatz-Möglichkeit im Ensemble-Spiel und auch als Solo-Instrument. Für diese Harfe - welche geringfügig größer ist als die 21-saitige Harfe - haben wir eine bernsteinfarbene Oberfläche gewählt, wie sie auch bei hochwertigen Violinen zu finden ist.

Die Bass-Harfe mit 25 Saiten bietet die tiefen Töne der Tenor-Bass-Lage von F - f‘. Dieses Instrument hat einen deutlich größeren Korpus und dickere Saiten. Gerne wird die Bass-Harfe als Begleit-Instrument für ein Ensemble genutzt, oder eben für Menschen, die die tiefen Töne bevorzugen.

Stimmt es, dass ich die Zauberharfe zum Test bestellen kann?
Ja! Wählen Sie Ihr gewünschtes Modell aus, jeweils in der Detailansicht finden Sie das Formular für Ihre Test-Bestellung. Wir möchten Ihnen gerne die Möglichkeit geben, das Instrument erst einmal richtig kennenzulernen, auch wenn Sie sich nicht sofort für einen Kauf entscheiden können.
Warum wird die Zauberharfe „Harfe“ genannt, obwohl sie wie eine Zither aussieht?
Bis zum Jahre 1914 wurden alle Saiteninstrumente dieser Form „Harfe“ genannt, erst seit der Ordnung der Musikinstrumente nach der Hornbostel-Sachs-Systematik gehören die gezupften Saiteninstrumente, bei denen die Saiten parallel zum Resonanzkörper verlaufen, zu den Zither-Instrumenten. Da unsere Vorbilder für die Zauberharfe aber aus der Zeit der Renaissance und des Barock stammen, nennen wir sie „Harfe“.
Wie und wo wird die Zauberharfe gebaut?
Unsere Zauberharfen werden in der Musikinstrumenten-Manufaktur des Instrumentenbaumeisters Andreas Spindler gefertigt. Als gelernter Cembalo-Bauer mit Erfahrungen in Neubau und Restauration der Instrumente des Mittelalters und der Renaissance hat er all seine Berufserfahrung in die Konstruktion dieses Instrumentes gesteckt. Von der Auswahl der Hölzer über den Bau des Korpus und schließlich die Berechnung der richtigen Saitenstärken geht der gesamte Fertigungsprozess durch seine Hände.
Kann die Zauberharfe zusammen mit anderen Tisch-Harfen gespielt werden?
Selbstverständlich! Der Klang der Tischharfen - welches Modell auch immer Sie spielen - mischt sich immer sehr gut, auch können aufgrund des weitgehend genormten Saitenabstandes von 11,5 mm die Noten auf allen Harfen verwendet und ausgetauscht werden.
Kann die Zauberharfe zusammen mit anderen Instrumenten gespielt werden?
Natürlich. Aufgrund der chromatischen Stimmung finden Sie durch Verschieben des Notenblattes auch schnell eine gemeinsame Tonart.
Sind die Noten, die es für andere Tischharfen gibt, auch auf der Zauberharfe zu spielen?
Ja, sofern sie für Harfen mit einem Saiten-Abstand von 11,5 mm gedacht sind.
Worin liegt der Unterschied zu anderen gängigen Tischharfen?
Die derzeit erhältlichen Tischharfen funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip, nämlich dem Musizieren nach einem grafischen Notenbild. Die Bauweise unterscheidet sich geringfügig, der Klang eventuell auch, dies sind jedoch feine Nuancen.
Ich habe keine Ahnung von Musik - kann ich trotzdem auf der Zauberharfe spielen?
Ja, dann ist diese Harfe genau das richtige Instrument für Sie! Durch unser rein grafisches Notensystem, das ähnlich wie „Malen nach Zahlen“ funktioniert, können Sie sofort die Melodien spielen, indem Sie einfach nur den Noten-Pfad verfolgen und an den gekennzeichneten Stellen zupfen. Und wenn Sie ein Lied auswählen, das Sie schon kennen, brauchen Sie sich über die Länge der Noten gar keine Gedanken zu machen - das machen Sie automatisch richtig! Wie Sie die Harfe am besten stimmen können, erfahren Sie aus der Stimmanleitung. Mit einem chromatischen Stimmgerät funktioniert das auch ganz ohne die Kenntnis von Tonhöhen und Noten.
Worin liegt das Geheimnis, dass wirklich jeder auf der Zauberharfe spielen kann?
Die Hürden zu einem „klassischen“ Musikinstrument sind oftmals das Lesen der Notenschrift sowie das langwierige Üben einer bestimmten Spieltechnik. Beides wird für das Musizieren mit der Harfe nicht benötigt, und so können selbst Menschen, die sich als „völlig unmusikalisch“ bezeichnen, innerhalb weniger Minuten ein richtiges Lied spielen.
Brauche ich Unterricht?
Nein. Sie nehmen die Harfe zur Hand, legen ein Notenblatt unter, fangen oben an zu zupfen und verfolgen den aufgezeichneten Weg.
Welche Materialien verwenden Sie für den Bau der Zauberharfe?
Unsere Zauberharfen werden aus einheimischen (Ton-)hölzern gefertigt. Herzstücke sind der Rahmen mit seiner besonders stabilen und patentierten Eck-Verbindung aus Bergahorn, dem gleichen Holz, aus dem hochwertige Violinen gebaut werden. Decke und Boden werden aus einem mehrfach verleimten Birken-Maserholz gefertigt. Dies hat für die besondere Form der Harfe ausgezeichnete Klang-Eigenschaften und gewährleistet eine hervorragende Stabilität. Für unser Spitzen-Modell „Meisterklasse“ verwenden wir ausgesuchte Edelholz-Furniere, die für eine exklusive Optik und einen feinen Klang verantwortlich zeichnen.
Ist das Instrument so stabil, dass es beispielsweise in einer Behinderten-Einrichtung nicht gleich kaputt geht?
Ja. Durch langjährige Erfahrungen in der Praxis mit der Harfe und im Instrumentenbau konnten wir die Konstruktion der Harfe so optimieren, dass sie in Klang und Stabilität allen Anforderungen - auch spezieller Einrichtungen - mühelos gewachsen ist.
Haben Sie noch eine Frage, auf die Sie hier keine Antwort gefunden haben?
Dann kontaktieren Sie uns, unser kompetentes und freundliches Zauberharfen-Team hat bestimmt auch für Ihre Frage eine passende Antwort. Tel: +49 - (0) 951 - 54900

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