Yoga, Atmung und die Magie der Zauberharfe

Yoga und die Meditationen für die Zauberharfe – eine besonders zauberhafte Kombination!
Es war ein bezauberndes Yoga-à-la-Anja, nach welchem ich meine Zauberharfe zur Hand nahm und ein wenig mit Klängen experimentierte. Ich wollte die erlebte Entspannung in der Musik noch ein wenig nachklingen lassen. So wurde aus dem spontanen experimentellen Spielen auf der Zauberharfe eine fixe Idee, aus der Idee gemeinsam mit Anja eine Sammlung Musikstücken und Asanas und aus dieser bunten Sammlung schließlich dieses Werk.
Möge es eine Inspiration zum achtsamen Bewegen im Einklang mit der Atmung sein, eine Sammlung von Melodien, die beruhigen – immer im Loop, niemals endend, je nach Tagesform im passenden Tempo – ein Zusammenspiel aus Musik und Bewegung. Oder auch einzeln, die Bewegung in Erinnerung an die Musik, die Musik in Erinnerung an die Bewegung.
Oft werde ich nach einer Anleitung gefragt. Oder welche Meditation ich welchem Chakra zuordnen würde.
Ganz ehrlich – das fällt mit schwer. Es kommt hier sehr darauf an, wie einem selbst die Melodien gefallen, in welchem Tempo man sie an welchem Tag spielt…
Ich selbst habe hier schon auch meine Lieblingslieder – aber die sind am Morgen schneller als am Abend, nach einem anspruchsvollem Tag andere als nach einem entspannten. Deswegen ist die Mischung in der Mappe auch so bunt, damit (hoffentlich) für jede Stimmung etwas dabei ist.
Die Atmung spielt eine große Rolle. Auch Atmung und das Spielen auf der Zauberharfe allein sind ja schon eine Form von Yoga…
Hier kann ich gerne ein kleines Beispiel geben.
Lege Meditation Nr. 2 unter die Saiten deiner Harfe.
Beginne zu spielen und synchronisiere deinen Atem-Rhythmus und dein Spiel.
Passe das Tempo deiner Zupf-Bewegung an deine Atmung an!
Also z.B. 4 Töne einatmen und 4 Töne ausatmen.
Achte zunächst darauf, dass deine Atmung natürlich fließen kann und das Spiel-Tempo deine Atmung nicht beeinflusst.
Nun kannst du mit dem Spiel-Tempo „arbeiten“:
z.B. Spiel-Tempo verlangsamen oder beschleunigen und mit der Atmung mitgehen oder „im Quadrat atmen“: 4 Töne einatmen, 4 Töne halten, 4 Töne ausatmen, 4 Töne halten… (für „Geübte“)
Natürlich ist es schlecht möglich, gleichzeitig auf der Harfe zu spielen und die Yoga-Asanas auszuführen.
Hier können die Meditationen für dich als Yogalehrerin eine Unterstützung im Unterricht sein, wenn du nicht mit Musik aus der Konserve arbeiten möchtest. Die Zauberharfe bietet hier gleich mehrere Vorteile: Du hast ein Instrument zur Hand, auf dem du dich nicht vorbereiten musst (außer das Instrument zu stimmen – doch das ist auch schon eine Art von Meditation), und mit Live-Musik kannst du ein Tempo vorgeben.
Das Spielen der Meditationen auf der Zauberharfe ist auch Meditation. Die Melodien sind so komponiert, dass sie sich immer wieder wiederholen, man gerät in einen gedanklichen Flow, der Kopf kann abschalten, die entstehende Melodie wirkt beruhigend, die Atmung synchronisiert sich mit dem Spiel, Körper und Geist kommen in Einklang.
Und wenn ich ganz für mich einen der Yoga-Circles oder einen Sonnengruß mache, singen in meinem Kopf die Zauberharfen-Meditationen, als würde sie jemand gerade für mich spielen. Manche sind nämlich echte Ohrwürmer..
So möchte ich dich als Yogini gerne einladen, die Zauberharfe einmal auszuprobieren – und dich als Zauberharfenspielerin, einmal in die wunderbare Welt der Meditation, Achtsamkeit und Yoga hineinzuschauen. Die Kombination ist wirklich bezaubernd!
Deine Anke
